Glossar
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Das Handbuch verwendet jeden Begriff in genau einer Bedeutung. Die Begriffe entsprechen den Bezeichnungen in der Software.
Objekte
Abschnitt betitelt „Objekte“Eine verwaltete Einheit beliebiger Ebene: Grundstück, Gebäude, Wohnung, Gewerbeeinheit, Stellplatz oder Keller. Objekte bilden einen Baum. Auch das, was vermietet wird, heißt schlicht Objekt.
Hauptobjekt
Abschnitt betitelt „Hauptobjekt“Das oberste Objekt eines Baums, in der Regel ein Gebäude oder Grundstück.
Unterobjekt
Abschnitt betitelt „Unterobjekt“Ein Objekt, das zu einem anderen Objekt gehört, etwa die Wohnung im Gebäude. Ein Unterobjekt kann selbst weitere Unterobjekte haben.
Eigentümer
Abschnitt betitelt „Eigentümer“Die Person oder Gesellschaft, der ein Objekt rechtlich gehört. Der Eigentümer wird an jedem Objekt selbst eingetragen und nicht vom Hauptobjekt übernommen.
Vermietung
Abschnitt betitelt „Vermietung“Nutzungsverhältnis
Abschnitt betitelt „Nutzungsverhältnis“Die Belegung eines Objekts für einen Zeitraum. Es gibt vier Arten: Mietverhältnis, Eigentumsverhältnis, Eigennutzung und Leerstand.
Mietverhältnis
Abschnitt betitelt „Mietverhältnis“Die laufende Beziehung zwischen Vermieter und Mieter über ein Objekt. Es trägt die Miete, die Vertragspartner und die Art der Nebenkostenabrechnung.
Mietvertrag
Abschnitt betitelt „Mietvertrag“Das unterschriebene Vertragsdokument zu einem Mietverhältnis. Ein Mietverhältnis kann mehrere Mietverträge haben, etwa den Erstvertrag und spätere Nachträge.
Hauptnutzung
Abschnitt betitelt „Hauptnutzung“Das eigenständige Nutzungsverhältnis, zum Beispiel die Miete einer Wohnung.
Unternutzung
Abschnitt betitelt „Unternutzung“Ein Nutzungsverhältnis, das eine Hauptnutzung um weitere Objekte ergänzt, zum Beispiel einen mitvermieteten Stellplatz oder Keller.
Zusatzprodukt
Abschnitt betitelt „Zusatzprodukt“Ein Zusatzposten zur Miete ohne eigenes Objekt, zum Beispiel eine Einbauküche oder ein Kabelanschluss.
Vertragspartner
Abschnitt betitelt „Vertragspartner“Wer den Mietvertrag unterschreibt und rechtlich haftet. Es kann mehrere Vertragspartner geben, etwa ein Ehepaar.
Rechnungsempfänger
Abschnitt betitelt „Rechnungsempfänger“An wen Mietrechnungen und Abrechnungen adressiert werden. Das muss nicht der Vertragspartner sein.
Bewerbung
Abschnitt betitelt „Bewerbung“Die Bewerbung eines Interessenten auf ein bestimmtes Objekt, mit Selbstauskunft und Unterlagen.
Selbstauskunft
Abschnitt betitelt „Selbstauskunft“Die Antworten eines Bewerbers auf die Fragen der Verwaltung. Sie wird mit dem Einreichen der Bewerbung festgeschrieben.
Übergabe
Abschnitt betitelt „Übergabe“Die Überlassung des Objekts an den Mieter: Schlüsselausgabe, Zählerstände zu Beginn und gemeinsame Aufnahme des Zustands.
Rückgabe
Abschnitt betitelt „Rückgabe“Die Rückgabe des Objekts am Ende des Mietverhältnisses: Schlüsselrücknahme, Zählerstände zum Ende und gemeinsame Aufnahme des Zustands.
Kaution
Abschnitt betitelt „Kaution“Die Sicherheit, die der Mieter stellt, als Geldbetrag oder als Bürgschaft, Verpfändung oder Versicherung.
Miete und Nebenkosten
Abschnitt betitelt „Miete und Nebenkosten“Nettokaltmiete
Abschnitt betitelt „Nettokaltmiete“Die reine Miete für die Fläche, ohne Betriebs-, Heiz- und Stromkosten und ohne Umsatzsteuer. Auf Rechnungen heißt sie Kaltmiete.
Warmmiete
Abschnitt betitelt „Warmmiete“Die Nettokaltmiete zuzüglich der Vorauszahlungen für Betriebs-, Heiz- und Stromkosten, vor Umsatzsteuer.
Indexmiete
Abschnitt betitelt „Indexmiete“Eine Miete, die über eine Vertragsklausel an einen amtlichen Index gebunden ist, meist an den Verbraucherpreisindex.
Sollstellung
Abschnitt betitelt „Sollstellung“Die regelmäßige Erzeugung der Forderungen aus den Mietverhältnissen, also der Mietrechnungen, die der Mieter zahlen soll.
Betriebskosten
Abschnitt betitelt „Betriebskosten“Die laufenden Kosten eines Objekts, die auf die Mieter umgelegt werden dürfen.
Betriebskostenvorauszahlung
Abschnitt betitelt „Betriebskostenvorauszahlung“Der monatliche Abschlag auf die Betriebskosten, über den später abgerechnet wird.
Pauschale
Abschnitt betitelt „Pauschale“Die Vereinbarung, dass bestimmte Nebenkosten mit einem festen monatlichen Betrag abgegolten sind. Darüber wird nicht abgerechnet.
Verteilerschlüssel
Abschnitt betitelt „Verteilerschlüssel“Die Regel, nach der eine Kostenart auf die beteiligten Mietverhältnisse oder Einheiten verteilt wird, etwa nach Fläche, Personen oder Miteigentumsanteil.
Verteilungsprüfung
Abschnitt betitelt „Verteilungsprüfung“Die Übersicht vor der Abrechnung, die zeigt, wie die Kosten eines Hauptobjekts verteilt werden, und auf Lücken hinweist.
Betriebskostenabrechnung
Abschnitt betitelt „Betriebskostenabrechnung“Die jährliche Abrechnung der Betriebskosten eines Mietverhältnisses gegen die geleisteten Vorauszahlungen.
WEG-Verwaltung
Abschnitt betitelt „WEG-Verwaltung“Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)
Abschnitt betitelt „Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)“Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer einer Anlage. Sie ist ein eigener Rechtsträger und Inhaberin der Gemeinschaftskonten.
Miteigentumsanteil (MEA)
Abschnitt betitelt „Miteigentumsanteil (MEA)“Der im Grundbuch festgelegte Anteil eines Wohnungseigentümers am Gemeinschaftseigentum, meist in Tausendsteln. Er ist der gesetzliche Regelschlüssel für die Verteilung.
Hausgeld
Abschnitt betitelt „Hausgeld“Der laufende Vorschuss eines Wohnungseigentümers auf die Kosten der Gemeinschaft und die Rücklagen.
Wirtschaftsplan
Abschnitt betitelt „Wirtschaftsplan“Die Vorausschau der Einnahmen und Ausgaben der Gemeinschaft für ein Kalenderjahr.
Beschluss
Abschnitt betitelt „Beschluss“Die Entscheidung der Eigentümerversammlung, etwa über Vorschüsse, Nachschüsse oder Sonderumlagen. Zahlungspflichtig macht der Beschluss, nicht der Wirtschaftsplan.
Erhaltungsrücklage
Abschnitt betitelt „Erhaltungsrücklage“Der Bestand, den die Gemeinschaft für künftige Erhaltungsmaßnahmen ansammelt.
Messdienstabrechnung
Abschnitt betitelt „Messdienstabrechnung“Die Abrechnung eines Messdienstes, die Heiz- und Wasserkosten auf die Einheiten verteilt. SMARTBRIX übernimmt ihre Beträge je Einheit.
Jahresabrechnung
Abschnitt betitelt „Jahresabrechnung“Die Abrechnung über den Wirtschaftsplan nach Ablauf des Kalenderjahres. Die Einzelabrechnung ist ihr Anteil je Einheit.
Abrechnungsspitze
Abschnitt betitelt „Abrechnungsspitze“Die Differenz zwischen dem Kostenanteil laut Einzelabrechnung und dem Hausgeldsoll. Sie ergibt den Nachschuss oder das Guthaben.
Vermögensbericht
Abschnitt betitelt „Vermögensbericht“Die jährliche Aufstellung des Gemeinschaftsvermögens: Rücklagen, Forderungen und Verbindlichkeiten.
Buchhaltung
Abschnitt betitelt „Buchhaltung“Zuflussrechnung
Abschnitt betitelt „Zuflussrechnung“Einnahmen und Werbungskosten je Hauptobjekt nach dem Datum des Geldflusses, nicht nach dem Rechnungsdatum. Grundlage für die Anlage V.
Tarife und Module
Abschnitt betitelt „Tarife und Module“Das gebuchte SMARTBRIX-Produkt: Light, Pro oder Business. Wo sich Abläufe unterscheiden, zeigt das Handbuch Reiter für „Light / Pro” und „Business”.
Ein buchbarer Funktionsbereich, zum Beispiel die Objekt- und Mietverwaltung.
Zusatzmodul
Abschnitt betitelt „Zusatzmodul“Ein Modul, das unabhängig vom Tarif gesondert gebucht wird, zum Beispiel die WEG-Verwaltung.
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