Vermögensstatus und Vermögensbericht
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Vermögensstatus
Abschnitt betitelt „Vermögensstatus“Der Vermögensstatus steht im gleichnamigen Reiter der Jahresabrechnung und auf der Gesamtabrechnung. Er stellt zusammen, was der Gemeinschaft am 31. Dezember gehört und zusteht. Mit ihm prüfen Sie, ob die Abrechnung stimmig ist.

| Zeile | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Kontostand | gebuchter Stand jedes Gemeinschaftskontos am 31.12. | 5.005,07 € 15.000,00 € |
| Rücklage | Stand jeder Rücklage am 31.12. Ist „Im Kontostand enthalten“ angehakt, steckt das Geld schon in einem Kontostand darüber und zählt nicht doppelt. | 15.000,00 € |
| Offenes Hausgeld | Hausgeld-Rechnungen des Jahres, die am 31.12. nicht bezahlt waren; im Beispiel Oktober bis Dezember der Wohnung 1 | 455,01 € |
| Vorjahressalden | offene Abrechnungsspitzen früherer Jahre; in der ersten Abrechnung die Werte aus dem Eröffnungsstand | 150,00 € |
| Abgrenzungsposten | Unterschied zwischen gezahlten und verteilten Heizkosten | 100,00 € |
| Ergebnis | Summe der Abrechnungsspitzen dieser Abrechnung; negativ heißt: Unterm Strich bekommen die Wohnungseigentümer Geld zurück | -560,08 € |
Abgrenzungsposten
Abschnitt betitelt „Abgrenzungsposten“Die Tabelle unter dem Vermögensstatus zeigt je WEG-Kostenart mit Messdienst den Posten: „Anfang“ aus dem Vorjahr oder dem Eröffnungsstand, „Bezahlt“ im Jahr, „Verteilt“ laut Messdienstabrechnung, „Ende“. Im Beispiel wurden 1.850,00 € Heizkosten bezahlt, der Messdienst hat 1.750,00 € verteilt; 100,00 € gehen als Abgrenzungsposten ins nächste Jahr. Gebucht wird dafür nichts. Der Posten löst sich auf, sobald eine spätere Messdienstabrechnung verteilt, was vorab gezahlt wurde.

Vermögensbericht
Abschnitt betitelt „Vermögensbericht“Nach § 28 Abs. 4 WEG stellt der Verwalter jedem Wohnungseigentümer nach Ablauf des Kalenderjahres einen Vermögensbericht zur Verfügung. Er ist ein eigenes Dokument, nicht Teil der Jahresabrechnung und nicht Gegenstand eines Beschlusses. Sie legen ihn je Gemeinschaft und Jahr an, gleich ob die Jahresabrechnung schon beschlossen ist. Stichtag ist der 31.12.; es zählen nur gebuchte Belege bis zu diesem Tag. Eine Zahlung im Januar macht einen Rückstand vom Dezember nicht ungeschehen.
| Reiter | Inhalt | Beispiel |
|---|---|---|
| Bankkonten | Stand jedes Gemeinschaftskontos am 31.12. | 5.005,07 € 15.000,00 € |
| Rücklagen | je Rücklage Anfangsstand, Zuführungen, Entnahmen und Endstand laut Konto. Davon gehen die rückständigen Zuführungen ab: der Rücklagenanteil der Hausgeld-Rechnungen, die am 31.12. offen waren. Übrig bleibt der Ist-Bestand, die maßgebliche Zahl. | 15.000,00 € |
| Forderungen | Summe des offenen Hausgelds und Summe der offenen Abrechnungsspitzen, nie je Einheit | 455,01 € 150,00 € |
| Verbindlichkeiten | offene Lieferantenrechnungen der Gemeinschaft einzeln mit Lieferant, Rechnungsdatum und Betrag; darunter die Guthaben der Wohnungseigentümer als Summe | 600,00 € 500,00 € |
| Sonstiges Vermögen | von Hand erfasst, etwa Heizölvorrat oder Inventar | 850,00 € |
| Gemeinschaftsvermögen | Bankkonten plus sonstiges Vermögen plus Forderungen minus Verbindlichkeiten. Eine Rücklage außerhalb der Bankkonten zählt mit ihrem Ist-Bestand dazu. | 20.360,08 € |
Rückständige Zuführungen erscheinen nur, wenn die Rücklagenposition der Hausgeld-Rechnung auf das Konto der Rücklage gebucht wird. Im Beispiel liegt die Rücklage auf einem eigenen Bankkonto, auf dem nur überwiesenes Geld ankommt. Ihr Endstand ist dort schon der Ist-Bestand.
Anlegen und berechnen
Abschnitt betitelt „Anlegen und berechnen“- Öffnen Sie WEG-Verwaltung › Vermögensberichte und klicken Sie „Neu“. Wählen Sie die Gemeinschaft, tragen Sie das Jahr ein und speichern Sie.
- Klicken Sie „Berechnen“. SMARTBRIX liest die Zahlen zum 31.12. aus der Buchhaltung. Solange der Bericht im Entwurf steht, können Sie beliebig oft neu berechnen.
- Tragen Sie bei Bedarf im Reiter „Sonstiges Vermögen“ Bezeichnung und Wert ein. Diese Zeilen bleiben beim Neuberechnen erhalten.


Offene Posten je Eigentümer
Abschnitt betitelt „Offene Posten je Eigentümer“Die Schaltfläche „Offene Posten je Eigentümer“ oben rechts öffnet eine Liste mit offenem Hausgeld und offenen Abrechnungsspitzen je Einheit und Rechnungsadresse. Sie ist für Ihre eigene Arbeit gedacht und wird nie gedruckt. Der Bericht nennt nur Summen, damit er keine Schuldner bloßstellt.
Abschließen und korrigierte Fassung
Abschnitt betitelt „Abschließen und korrigierte Fassung“„Abschließen“ berechnet den Bericht noch einmal und schreibt die Zahlen fest. Danach lässt er sich weder neu berechnen noch löschen, und jeder spätere Druck zeigt genau den verschickten Stand. Das Feld „Abgeschlossen am“ zeigt, wann das war.
Wird nach dem Abschluss noch etwas mit Datum im Berichtsjahr gebucht, rechnet SMARTBRIX beim Öffnen des Berichts nach und zeigt in einem gelben Hinweis, welche Teile sich geändert haben und um wie viel: Bankkonten, jede Rücklage mit Ist-Bestand und rückständigen Zuführungen, Forderungen, Verbindlichkeiten, Rücklagen außerhalb der Bankkonten und das Gemeinschaftsvermögen. Auch eine Buchung, die sich im Gemeinschaftsvermögen aufhebt, fällt so auf. Zahlt ein Wohnungseigentümer einen Rückstand mit Datum im Berichtsjahr, steigen die Bankkonten und die Forderungen sinken um denselben Betrag.

Soll der Bericht die neue Buchung enthalten, klicken Sie „Wieder öffnen“ und bestätigen die Rückfrage. Der Bericht steht dann wieder im Entwurf; sonstiges Vermögen bleibt erhalten. Statt „Abgeschlossen am“ zeigt das Formular jetzt den Hinweis „Beim Abschließen entsteht die korrigierte Fassung 2.“ Beim nächsten „Abschließen“ entsteht sie. Das Formular zeigt dann „Korrigierte Fassung 2“, der Druck „Korrigierte Fassung 2 vom“ mit dem Datum des Abschlusses. Schicken Sie die korrigierte Fassung erneut an die Wohnungseigentümer.
- Drucken: ein Dokument an die Gemeinschaft, adressiert an ihren Rechtsträger, in der Sprache des Unternehmens.
- Für alle Eigentümer drucken: je Wohnungseigentümer ein Exemplar mit Anschrift im Adressfeld, passend für das Fensterkuvert. Maßgeblich ist die Rechnungsadresse des Wohnungseigentumsverhältnisses am 31.12.; hat eine Einheit an diesem Tag keinen Eigentümer, die heutige. Wer mehrere Einheiten hat, bekommt ein Exemplar. Gedruckt wird in der Sprache der Rechnungsadresse.
Beide Berichte finden Sie auch im Menü „Drucken“ des Formulars. Der Inhalt ist gleich, nur Adressfeld und Sprache unterscheiden sich. Im Kopf stehen Gemeinschaft und Stichtag, darunter der Satz „Nicht Teil der Jahresabrechnung und nicht Gegenstand eines Beschlusses.“ Ein Entwurf trägt den Vermerk „Entwurf, noch nicht abgeschlossen.“; sonstiges Vermögen erscheint nur, wenn etwas erfasst ist.

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